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Brushless Motoren

Innenläufer Motoren

Im Innenläuferprinzip fungiert das Blechpaket als Stator und der Rotor besteht aus Eisen und Neodymmagneten. Es werden von uns Geometrien verwendet, die ein optimales Leistungsgewicht und eine Reduzierung der Verschleißteile auf ein Minimum ermöglichen. Durch die Entwicklung von hochwirksamen Blechen und Blechschnitten, sind unsere Motoren speziell auf ein extrem hohes Leistungsniveau ausgerichtet. Wir sind dadurch in der Lage Vielpolmotoren von 4 bis 70 Polen zu bauen. Durch die Rohrbauweise kann so die Eisenmenge gegenüber der Vollmagnettechnik erheblich reduziert und die Dynamik gesteigert werden.
Um einen schwingungsfreien, ruhigen Lauf zu erzielen, wird auch bei den Innenläufern jeder Rotor mit Unterstützung einer computergesteuerten Präzisionsauswuchtmaschine gewuchtet. Die Statoren werden in Handarbeit gewickelt, wodurch ein hoher Füllfaktor und eine präzise Lage der einzelnen Wicklungen gewährleistet ist.
Die von uns gebauten Getriebe sind alle mit nadelgelagerten bzw. kugelgelagerten Planetenrädern ausgestattet, wodurch die Reibung stark reduziert und die Standfestigkeit deutlich erhöht wird. Die Getriebe haben einen hervorragenden Wirkungsgrad von ca. 97%. Diese sehr geringen, mechanischen Verluste können durch den Einsatz von größeren Luftschrauben kompensiert werden. Die Getriebe werden ebenso wie die Motoren unter härtesten Bedingungen im Wettbewerbseinsatz erfolgreich getestet.

 

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Innenläufer - Schnittdarstellung HP 220/20 mit Getriebe

 

 

Aussenläufer Motoren

Die im Folgenden vorgestellten Motoren sind Antriebe im Außenläuferprinzip. D.h., dass die Feldwicklung innen feststeht und das Metallgehäuse mit den Neodymmagneten im Stromfluss um die Feldwicklung dreht. Außenläufer werden typischer Weise in Anwendungen mit niedrigen Drehzahlen eingesetzt. Um einen einwandfreien Rundlauf zu garantieren, werden die Gehäuse, oder auch Glocke genannt,  mit unserer computergesteuerten Präzisionswuchtmaschine ausgewuchtet.
Verschiebungen des Gehäuses durch äußere Einflüsse können erhebliche Funktionsstörungen verursachen. Um dies zu vermeiden, werden die Gehäuse unserer Außenläufer alle durch ein drittes Kugellager zusätzlich abgestützt. Das sich drehende Gehäuse wird somit beidseitig gestützt. Durch das dritte Kugellager ist es möglich, den Luftspalt zwischen Gehäuse und Rotor zu minimieren. Dies wiederum macht hohe Wirkungsgrade und hohe Drehmomente möglich. Optional ist sogar der Einsatz einer Montageplatte mit viertem Kugellager möglich.

 

tmb_cut_orbit

Außenläufer - Schnittdarstellung Orbit